Boden- und Grundwassersanierung

Neue numerische Simulationstechnik für Grundwassersanierungen

Die Kenntnis der tatsächlich in den Boden eingetragenen Ölmenge ist bei Umweltschadensfällen für die Auswahl und die Überwachung von Grundwassersanierungen von grundlegender Bedeutung.

Mit Hilfe einer an unserem Institut neu entwickelten Computersimulationstechnik zur Mehrphasenströmung der Fluide Wasser, Öl und Luft ist es nun erstmals möglich, das tatsächlich im Boden vorhandene Ölvolumen zutreffend zu berechnen.

Die Validierung der Computersimulationstechnik erfolgt durch experimentelle Untersuchungen im Labor und im Feld. Die beiden Abbildungen zeigen den Validierungsprozess durch Vergleich des Laborexperiments mit den Ergebnissen der Computersimulation.

Besondere Bedeutung hat die neue Computersimulationstechnik für das aus den USA stammende, neue Sanierungskonzept Natural Attenuation. Hierzu ist die Kenntnis des tatsächlichen Volumens und der Konzentration von Schadstoffen sowie deren Mobilität für die im Boden und Grundwasser ablaufenden Transport- und Umwandlungsprozesse notwendig.

numerische Simulationstechnik für Grundwassersanierungen
numerische Simulationstechnik für Grundwassersanierungen