Der saisonale Thermospeicher nutzt den Baugrund zur Speicherung von Energie im Sinne regenerativer Energien zur Reduzierung der CO2-Emissionen. In den Wintermonaten wird dem Boden Energie zum Beheizen eines Gebäudes entzogen, wodurch die Temperatur im Boden sinkt. Im Sommer wird dann die gespeicherte Energie z.B. zur umweltfreundlichen Temperierung eines Gebäudes genutzt, dadurch heizt sich der saisonale Thermospeicher wieder auf. Das Be- und Entladen des saisonalen Thermospeichers erfolgt durch Energiepfähle oder Erdwärmesonden.
In den Gründungspfählen werden Wärmetauscherrohre installiert. Durch diese wird die Wärmetauscherflüssigkeit gepumpt, die im Verhältnis zum umgebenden Boden wärmer oder kälter ist und dadurch die Energieübertragung ermöglicht.
Mit Untersuchungen im „Thermischen Versuchsstand" und anhand umfangreicher Feldmessungen saisonalen Thermospeicher, i.e. der aus 213 Pfählen bestehende Thermospeicher des Frankfurter Hochhauses Main Tower, sowie mit numerischen Simulationen erforschen wir die Speicher- und Ausbreitungsvorgänge im Boden und im Grundwasser.
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